Ein gutes Kellerpils schmeckt nach wenig — und genau das ist die Kunst. Kein Trick, keine Abkürzung, nur vier Zutaten und viel Geduld. Wir zeigen, wie aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe unser meistbestelltes Bier wird.

Es beginnt beim Malz

Alles startet mit geschrotetem Gerstenmalz. Im Maischebottich mischen wir es mit warmem Wasser und halten verschiedene Temperaturstufen — so wandeln sich die Malzstärken in vergärbaren Zucker um. Wer einmal daneben steht, versteht sofort, warum die Halle nach frischem Brot riecht.

Danach trennen wir die festen Bestandteile ab. Übrig bleibt die Würze: eine goldene, süße Flüssigkeit, die jetzt in die Sudpfanne kommt.

Kochen und Hopfengabe

In der Sudpfanne kocht die Würze rund 70 Minuten. Hier kommt der Hopfen ins Spiel — bei uns in zwei Gaben:

  • Bitterhopfen zu Beginn, für das herbe Rückgrat.
  • Aromahopfen kurz vor Schluss, für die feine, grasige Note.

Ein Pils verzeiht keine Schludrigkeit. Es zeigt jeden Fehler — und jede Sorgfalt.

Gärung und Reifung

Nach dem Kühlen geben wir die Hefe zu. Sie verwandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure. Bei unserem Kellerpils lassen wir die Hauptgärung kühl und langsam ablaufen und danach ganze sechs Wochen kalt reifen. Diese Zeit macht das Bier rund, klar im Geschmack und angenehm schlank.

Weil wir es ungefiltert lassen, bleibt ein Teil der Hefe im Bier — daher der leicht trübe Schimmer und das Wort „Keller” im Namen.

Warum sich das lohnt

Man könnte schneller brauen. Viele tun das. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, weil man den Unterschied im ersten Schluck schmeckt: frisch, ehrlich, ohne Kanten.

Am besten probierst du es dort, wo es entsteht — frisch gezapft an unserem Tresen. Diese Website ist übrigens ein Beispielprojekt, gestaltet von kreativsquare.com; das Bier hingegen ist echtes Handwerk.